5 Tipps für Kommunikation unter Druck

Die folgenden 5 Tipps verraten dir, wie du auch bei Kommunikation unter Druck einen kühlen Kopf bewahrst. Dabei sind fünf Leitfragen hilfreich, die wir alle schon aus dem Deutschunterricht kennen: WER sagt WAS WANN WO und WIE?

Also los! So kannst du auch unter Druck besser kommunizieren und deine Beziehungen stärken: 

WER spricht?

1. Persönlicher Absender von Mensch zu Mensch

Wem vertrauen wir? Menschen! Nicht Chatbots, Logos oder anonymen Stimmen. Je bekannter uns die Absender sind, desto eher glauben wir, was wir hören. Deshalb gilt in brenzligen Situationen: Menschen kommunizieren mit Menschen aus Fleisch und Blut. 

Glaubwürdige Absender von kritischen Botschaften sind Herr/Frau XY aus der Geschäftsführung, die Leiterin des Kundendienstes, der Einsatzleiter des Interventionsteams, ... 

Wichtig: Kombiniere Stimme oder Text + Bild + Name & Position. 
Der oder die Kommunikatorin spricht möglichst in der Ich- oder Wir-Form. Er oder Sie nimmt die Kommunikation “auf ihre Kappe”. Unpersönliche Abstrahierungen wie “man weiß noch nicht…” wirken lauwarm, feige und schüren die Skepsis.


WAS sagst du?

2. Wissen, wenn du nichts weißt

Eine Stresssituation ist oft unübersichtlich und nie 100% klar. Dafür haben die Menschen Verständnis, solange du offen kommunizierst. 
Kläre:

  • Das wissen wir und können wir sicher sagen. (Wir wissen bereits, …)
  • Gestehe ein, was noch unbekannt ist. (Leider kann ich XY noch nicht beantworten,...)
  • Erkläre, was getan wird, um das auch noch zu klären: “Unser IT-Team sucht derzeit nach ...”, “Wir wissen noch nichts Genaueres, aber ich halten Sie persönlich am Laufenden.“ … 

WANN kommunizierst du?

3. Lieber schnell und kurz als lang und zu spät

Unsere Welt ist vernetzter und schneller als jemals zuvor. Nutze den Vorsprung deines Wissens zur selbstgesteuerten Kommunikation, bevor andere darüber sprechen!

Kommuniziere lieber wenige Informationen schnell, als zu lange zu warten. Eine zu lange “Stille” öffnet Tür und Tor für Gerüchte und Fake News. 

WO bist du präsent?

4. Nutze Kanäle, die du schaukeln kannst

Grundsätzlich gilt: Sei dort, wo auch deine Zielgruppe und/oder die Betroffenen sind. Im Eifer des Gefechts schießt man aber auch schnell übers Ziel hinaus und bedient Kanäle, mit denen man noch nie zutun hatte. Besinne dich lieber auf wenige Kanäle, die du gut und sicher beackern kannst.

Außerdem machst du es dir einfacher, wenn du Infos bei dir zentral anbietest. Eine Info-Page auf deiner Website mit FAQs, Downloadmaterial, Kontaktpersonen und vielleicht sogar ein paar ausdrucksstarke Grafiken – dahin kannst du verweisen und behältst den Überblick! Ein einfach zu bedienendes Content Management System (wie das von uns geschätzte Companyserver-CMS) ist bei einer schnellen Kommunikation Gold wert! 

WIE agierst du?

5. Zeige Gefühle, Dialog und den Weg in die Zukunft

Du willst in Krisensituationen souverän wirken und völlig aalglatt Infos raushauen? Lieber nicht! Das wäre nicht nur unglaubwürdig, sondern ließe dich auch unmenschlich erscheinen. 
Benenne ruhig deine Gefühle und zeige sie auch. Du musst nicht bibbern vor Angst, aber du kannst ruhig zugeben: “Ich bin selbst erschüttert, dass...” oder “Auch mich hat es völlig überrascht…”

Neben menschlichen Regungen wünschen sich deine Empfänger noch etwas: Die Möglichkeit für Rückfragen. Dialog vermittelt in kritischen Situationen Sicherheit, dass man mit seinen Fragen und Ängsten nicht alleine zurückbleibt. Eine Hotline, Website, FAQs, Formulare, Rückrufdienst,... – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit seinen Anspruchsgruppen ins Gespräch zu kommen.

Abschließen solltest du deine Kommunikation unter Druck möglichst positiv und zukunftsorientiert. Baue Brücken in die Zukunft und erzähle von den nächsten Schritten. Was wird getan in dieser kritischen Situation? Was ist zu erwarten? Wann können deine Zuhörer und Leserinnen mit den nächsten Informationen rechnen? 

Vertrau auf deine Fähigkeiten

Du bist nun gewappnet, um selbst in Stresssituationen und Krisenzeiten professionell und glaubwürdig zu kommunizieren.
Und ja, wir nennen es bewusst “Kommunikation unter Druck” und nicht Krisen-PR. Denn da läge ja die Hysterie schon im Namen … 

Unterstützung in Sachen Kommunikation, Text und PR gibt’s natürlich auch ganz entspannt von unserer Kommunikationsexpertin Barbara. Ruf sie an! 

***

Danke für alle Fotos: https://unsplash.com/

 

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